Projektidee

 Projektbeschrieb „Wanderwege der Krim“

Die Vorstellung zur Krim sollte in erster Linie mit einem gesunden Lebensstil und Sport verbunden sein und nicht mit der Behandlung von kranken Patienten in Sanatorien.

   Bergwanderweg Krim

Ökonomisches Ziel Nutzung der Krim als Touristikdestination für eine längere Periode als nur die Bade- und Kursaison.
Ein staatlicher Fond sollte die Infrastruktur der Wege (baulicher Ausbau von gefahrlosen wegen, gute Markierungen und Wegweiser, Erstellung von elektronischen und gedruckten Karten) sowie die Umzonung eines ca. 200 m breiten Streifens aus der Waldzone in die Erholungszone entlang des Wanderweges finanzieren.
Private Investoren können dann entlang dieser Strecke Touristenkomplexe (Hotels Restaurants Zeltplätze) erstellen. Sie entrichten dem staatlichen Forum eine Gebühr für dieses Baurecht. Daraus sollen dann weitere Wanderwege über die ganze Krim finanziert werden.
Idelle Ziele
  • Entwicklung eines aktiven Sport- Wandertourismus
  • Bekanntmachung mit Russland als Vielvölkerstaat

 

  1. Übersicht

Die Grundidee ist, den Wanderweg Tourismus auf der Krim auszubauen.[1]

Als erster Schritt – Einrichtung eines Bergweges entlang der Bergkette am Südufer der Krim.

Länge ca. 200 km, alle ca. 7 km soll ein Touristenkomplex stehen mit Restaurant und Übernachtungsmöglichkeit. Jeder Komplex sollte im Stil eines der Völker Russlands erbaut und betrieben werden. Dieser Weg würde heissen „Völker Russlands“.

Der weitere Ausbau eines Wanderweg- und Fahrradweg — Netzes über die ganze Krim sollte anschliessend aus den Erträgen des Projektes (insbesondere Gebühren für das Baurecht von touristischen Komplexen entlang des Wanderweges) finanziert werden.

 

      2. Themenweg „die Völker Russlands“

Als erstes müsste ein Wanderweg definiert werden, welcher zum Beispiel von Balaklava nach Sudak  führt. Das wären etwa 200 km. Dieser Weg soll ein Fussgängerpfad sein, ohne Asphalt oder Kiesbelag, jedoch ungefährlich zu begehen, auch für Kinder. Überall wo es eine Abzweigung gibt, sollte ein Wegweiser klar Richtung, Ortsbezeichnung und Marschzeit zur nächsten Etappe anzeigen. Für die ganze Strecke sollte gutes Kartenmaterial im Massstab 1:25 000 zur Verfügung stehen.

Etwa im Abstand von 5-10 km sollten sich Touristenkomplexe für Verpflegung und Unterkunft befinden. Diese Touristenkomplexe sollten nicht besonders luxuriös sein, sondern den Wander Touristen angepasst. In der Schweiz sind diese in der Regel mit grösseren Schlafräumen ausgestattet, wo es für Schulklassen und Billigtouristen Matratzenlager ohne Betten gibt (gewöhnlich je 10-20 Bettplätze im Raum). Erwachsene Wanderer übernachten meistens in Doppelzimmern die mit WC und Dusche ausgerüstet sind. Für Touristen die mit Rucksack und dem eigenen Zelt unterwegs sind, besteht ein kleiner Zeltplatz. Die Zeltplatzbenützer können aber die gesamte Infrastruktur des Gasthauses benützen, auch die Waschräume und Toiletten.

Die Besonderheit dieses Themenweges sollte es sein, dass jedes dieser Gasthäuser im typischen Stil und Kolorit  eines Volkes der Russischen Föderation erbaut ist. So, dass der Wanderer im Laufe seiner Wanderung mit den unterschiedlichen Kulturen der russischen Völker bekannt gemacht werden kann.

An Orten, wo in der Nähe eine für Autos befahrbare Strasse (oder Luftseilbahnverbindung) besteht, sollten die Gasthäuser etwas grösser sein. Dies deshalb, weil viele Wanderer ohne Rucksack wandern wollen. Für diese Gäste besteht ein besonderer Taxiservice. Das Taxi holt die Koffer am Morgen ab, und bringt sie zum nächsten Etappenort. Diese Wanderer werden zur Übernachtung also nur Gasthäuser auswählen, wo die Koffer durch einen Transportdienst hingebracht werden können. Wichtig ist jedoch, dass die Gasthäuser nicht an öffentlich zugänglichen Autostrassen liegen. Sie sollten ausserhalb von deren Hör- Bereich liegen. Die letzten paar 100 m sollten nur für den Wirt und die Gepäck — Taxis reserviert sein.

Das wichtigste am ganzen Projekt ist, dass dieser Tourismus in keiner Weise die Natur stören darf. Die Strecke der geplanten Route befindet sich derzeit in den Zonen der Forstwirtschaft und des Naturschutzes. Entlang des Wanderweges sollte ein schmaler Streifen in eine Rekreaktionszone umgewandelt werden. Diese Zone sollte unter strenger Kontrolle einer Umweltpolizei stehen. So soll es beispielsweise in diesem Gebiet streng verboten sein, Fahrzeuge einschließlich verschiedener Geländesportwagen sowie anderer Arten von Kraftfahrzeugen zu benutzen. Außerdem sollte die Verunreinigung des Territoriums mit Abfall verboten werden, und diese Vorschrift sollte streng kontrolliert werden.

 

     3. Weitere Entwicklung

Der durch die Stiftung finanzierte „Weg der Völker Russlands“ soll nur der Anfang der Entwicklung eines Systems von Sporttourismus in der Krim sein. Die Einnahmen der Stiftung generieren sich zur Hauptsache aus den Gebüren für das Baurecht, die an die Stiftung durch die Eigentümer der Touristenkomplexe bezahlt werden. Aus diesen Einnahmen soll die weitere Entwicklung finanziert werden. Insbesondere sollen über das ganze Territorium der Krim gut ausgebaute Wanderwege und Fahrradwege erstellt werden.

         A. Weitere Themenwege

          Es könnten weitere Themenwege erstellt werden, zum Beispiel
Themenweg „Weg der Völker der Welt“

Hier sollen die Berghauskomplexe nicht im Stile eines der Völker Russlands, sondern eines der Völker der Welt erstellt und betreut werden.

Die Berghauskomplexe dieser Themenwege müssten nicht mehr durch die Stiftung finanziert werden, sondern es könnten interessierte Kreise aus Russland und dem Ausland als Investoren tätig werden.

        B. Seilbahnen

Zu den Berghauskomplexen des Themenwegs „Völker Russlands“, welche sich hoch über dem Süd Ufer der Krim befinden, könnten Seilbahnen gebaut werden, die Tagesgäste aus der dicht besiedelten Uferregion hinauf bringen. Dies ergäbe ein weiteres Einkommen für die dortigen Berghaus Komplexe. Es würde auch die Attraktivität der Uferregion erhöhen.

        C. Mountainbike

Parallel zu den Berg-Wanderrouten sollten für Fahrradfahrer eigene Wege vorbereitet werden.

        D. Tretroller

Ein beliebter Sport ist es heute von einem Bergrestaurant mit einem RAID Roller ins Tal hinunter zu fahren. Dies bedingt natürlich, dass vom Bergrestaurant ins Tal eine asphaltierte Weg besteht, der für den öffentlichen Autoverkehr gesperrt ist. In der Schweiz sind das meist Zufahrtsstrassen zu den Bergrestaurants, mit denen der Wirt die Gebrauchsgüter hinauf transportiert. Der Wirt bringt dann auch die RAID Roller wieder hinauf. Vielerorts werden die Gebrauchsgüter und Roller auch mit Personen- oder Transportseilbahnen den Berg hinauf transportiert.

        E. Paragliding

Wo Sessel Luftseilbahnen bestehen, ist das Paragliding ein beliebter Sport. Oft werden an solchen Touristikorten sogenannte Rucksackflüge angeboten, wo ein autorisierter Paraglidingsspezialist Touristen auf einem Zweitsitz mitnimmt.

 

     4. Einnahmen der Stiftung

In einer ersten Etappe erstellt die Stiftung aus eigenem Kapital die 200 km Wanderwege auf den Höhen über dem Südufer der Krim. Private Investoren sollen ca. 30 Berghäuser bauen.

Die Ausgaben für den Bau von Wegen, die Aufstellung von Wegweisern und die Erstellung von Kartenmaterial belaufen sich auf etwa 30 Millionen Rubel. Die Kosten können reduziert werden, wenn die Arbeiten zum Bau von Wanderwegen von Soldaten bau — technischer Einheiten («Baubataillon») durchgeführt werden.

 

     5. Arbeitsetappen

         A) Gründung einer Stiftung, welche Eigentrümer eines 200 m breiten Geländestreifens entlang des Wanderweges wird.

         B) Umregistrierung eines schmalen Streifens von etwa 200 m breite aus den Naturschutzzonen und der Waldzone entlang des Wanderweges in eine Rekreaktionszone (wo der Bau der entsprechenden Wander- Infrastdruktur erlaubt ist).
Bau des Weges, Erstellung des Kartenmaterials in Form von Papierkarten und elektronischen Karten.

         C) Bau von ca. 30 Bergtouristenkomplexen durch private Investoren entlang des ca. 200 km langen Wanderweges. Die Stiftung wird Baugenehmigungen gemäß dem Stiftungszweck erteilen. Die Eigentümer zahlen eine Gebühr für das Baurecht. Die Steuer wird verwendet, um die Umweltpolizei zu finanzieren, die Kontrolle über die Ordnung auf dem Wanderweg auszuüben und den Bau neuer Wanderwege im Gebiet der Krim zu betreiben.

 

[1] Als Vorbild nehme ich die Organisation des Wandertourismus in der Schweiz. Die Schweiz ist vom Territorium her ungefähr doppelt so gross wie die Krim. Das organisierte Wanderwegsystem in der Schweiz umfasst 65‘000 km gut erhaltene, ausgebaute und ungefährliche Wanderwege. In den meisten Fällen findet man im Abstand von etwa 5-20 km ein Restaurant oder Berghütte für Verpflegung und Unterkunft. Ein durchschnittlicher Wander -Tag in der Schweiz kostet mit Unterkunft, Verpflegung und Transportkosten (Luftseilbahnen) etwa € 200. Das heisst pro Woche gibt ein durchschnittlicher Wanderer in der Schweiz etwa anderthalb € 1500 aus.

 

Karl Eckstein, April 2017